Oberhalb von Bad Kreuznach steht heute das moderne Museum Römerhalle, errichtet neben den Überresten einer römischen Palastvilla. Die Villa entstand um die Mitte des 2. Jahrhunderts als mediterranes Peristylhaus am Hang über der Nahe und dem vicus. In dieser Form bestand sie bis etwa 270 n. Chr. und wurde danach vermutlich aufgegeben. Nach 300 baute man die verbliebenen Reste zu einer Art Festung (burgus) um, die um 400 ebenfalls verlassen wurde. In fränkischer Zeit diente das Gelände als Friedhof, bevor es schließlich unter angeschwemmtem Erdreich verschwand.
1893 wurde bei Bauarbeiten das Gladiatorenmosaik entdeckt. Weitere Ausgrabungen folgten 1939, ab 1955 und ab 1971.
Museum und Villa
Das Museum
Die Villa im Modell
Lageplan der Villa
Wandmalerei
Wandmalerei
Kline
Modell eines Soldaten
Annaius
Das Gladiatorenmosaik
Gesamtansicht
equites
Detail
hoplomachus gegen thraex
bestiarius gegen einen Stier
retiarius gegen secutor
Detail
thraex gegen murmillo
Das Okeanus-Mosaik
Literatur
- Sabine Hornung: Luxus auf dem Lande. Die römische Palastvilla von Bad Kreuznach. Hrsg. vom Museum Römerhalle, Bad Kreuznach, 3. Aufl. 2017.
- Broschüre Museum Römerhalle.




