Die römische Villa in Nennig

Geschichte

Die Villa wurde 1852 von einem Bauern bei Erdarbeiten entdeckt. Bereits 1854 wurde über dem Mosaik ein Schutzhaus errichtet. Die ersten Ausgrabungen fanden in den 1860er und 1870er Jahren statt; 1960 wurde das Mosaik saniert.

Datierung

Die Datierung ist unsicher. Ein Münzfund datiert das Mosaik in die Zeit nach 180 n. Chr. Der Bau selbst könnte rund 100 Jahre älter sein, vergleichbar der Römervilla in Ahrweiler.

Das Mosaik misst 15,65 × 10,30 Meter und gehört zu den größten erhaltenen Mosaiken nördlich der Alpen.

Bildergalerie

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Schutzhaus der Villa Nennig mit Fundamentresten
Das Schutzhaus und Fundamentreste
Weitere Außenansicht von Schutzhaus und Fundamenten
Schutzhaus und Fundamente, andere Ansicht
Gesamtansicht des Mosaiks
Gesamtansicht des Mosaiks (15,65 × 10,30 m)
Mosaikszene: Retiarius und Murmillo im Kampf, dahinter der Schiedsrichter
Gladiatoren: links ein Retiarius, rechts ein Murmillo, dahinter der Schiedsrichter (summa rudis)
Mosaikszene: zwei Kämpfer mit Stock und Peitsche
Zwei Schaukämpfer (paegniarii) mit Stock und Peitsche
Mosaikszene: Braunbär greift einen Menschen an
Ein Braunbär droht einen Menschen zu zerfleischen
Mosaikszene: Tiger reißt einen Wildesel
Ein Tiger reißt einen Wildesel
Mosaikszene: Löwe mit der Tatze auf einem Eselskopf, dahinter sein Wärter
Ein Löwe setzt seine Tatze auf einen Eselskopf, dahinter sein Wärter
Mosaikszene: Hornbläser und Wasserorgelspieler
Musiker: Hornbläser (cornu) und Spieler der Wasserorgel (hydraulis)
Lageplan des gesamten Villengeländes
Lageplan des gesamten Geländes
Rekonstruktionszeichnung des Hauptgebäudes
Rekonstruktion des Hauptgebäudes
Rekonstruktionszeichnung des Bades
Rekonstruktion des Bades
Grundriss des Bades
Plan des Bades