Am Hang über der Gironde-Mündung, nördlich von Bordeaux, liegen die Reste einer großen römischen Gutsvilla. Archäologisch nachgewiesen sind drei nacheinander errichtete Bauphasen vom 1. bis ins frühe 5. Jahrhundert n. Chr.; die letzte Villa erhielt Apsidensäle mit farbigen Mosaikböden. Der Ortsname Plassac geht auf den antiken Namen des Gutes, Blacciacum, zurück. Das Gelände gehört dem Département Gironde und steht unter Denkmalschutz (Monument historique); ein kleines Museum neben dem Grabungsgelände zeigt die Funde.
Ausführliche Beschreibung: in Vorbereitung
Offizielle Website: gironde.fr/plassac