schoenebeck

Schoenebeck, Bernhard Constantin von

"Mahlerische Reise am Nieder-Rhein 1783" (Auszug) von B. C. von Schoenebeck, im Kid-Verlag (60 Seiten, 10,80 Euro)

dazu: Lesung am Samstag, 28. Juli 2018, ab 11 Uhr, in der r2-Buchhandlung in Siegburg, Holzgasse 45

dazu: Rhein-Sieg-Anzeiger vom 30.07.2018

NACHWORT zu diesem Band
Der Verfasser mit den meisten Beiträgen in der ›Mahlerischen Reise‹ ist wohl Bernhard Constantin von Schoenebeck (1760-1835); Adolf von Hüpsch hat vermutlich den Abschnitt über den Kölner Dom beigesteuert. Die Anlage der drei Hefte ist etwas willkürlich; Wiederholungen in den drei Heften kommen vor. Ausserdem beinhaltet das zweite Heft neben den Orten Hönningen und Brohl die Eifel und Voreifel: Tönnisstein, Laach, Mendig, Andernach, Sinzig, Rheinbach, Gelsdorf, Remagen. An zahlreichen Stellen verliert sich Schönebeck – wie andere auch – in Erörterungen zur Geschichte, die – trotz gegenteiliger Beteuerungen – nicht frei von Klischees sind. Bemerkenswert ist seine Beschreibung des Bonner Schlosses – heute Universität – sechs Jahre nach dem verheerenden Brand von 1777.
Schoenebeck war promovierter Mediziner (1783), befasste sich aber in der Folgezeit eher mit philosphischen („Gesetzbuch der reinen Vernunft“ 1787) und naturwissenschaftlichen Themen. Über seine Ehefrau Barbara geb. Eichhoff kam er in die Kreise der Bonner Intellektuellen. Später zog er in seine westerwälder Heimat, war ab 1817 Arzt in Eitorf und ab 1824 Kreisphysikus im Kreis Altenkirchen.
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