Der Bahnhof Rolandseck
Am 21. Januar 1856 erreichte die Bonn-Cölner Eisenbahn Rolandseck, das bis zur Verlängerung der Strecke nach Remagen 1858 Endpunkt der Linie war. Das repräsentative Empfangsgebäude wurde 1856–1858 nach Entwürfen des Eisenbahningenieurs Emil Hermann Hartwich errichtet. Zu Gast waren hier Königin Victoria, Kaiser Wilhelm II., Otto von Bismarck, Ludwig Uhland, Karl Simrock, die Brüder Grimm und Friedrich Nietzsche, außerdem Johannes Brahms, Clara Schumann, Franz Liszt, George Bernard Shaw und Guillaume Apollinaire.
Ab 1964 wurde der Bahnhof zu einem Zentrum des kulturellen Lebens. Hans Arp, Oskar Kokoschka, Bruno Goller, Günther Uecker, Gotthard Graubner, Stefan Askenase, Yehudi Menuhin, Hans Richter, Martha Argerich, Martin Walser und Marcel Marceau stehen stellvertretend für viele andere. Heute ist der Bahnhof Zugang zum darüber gelegenen Arp Museum.
Quellen