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hochwasser

Das Hochwasser von 1784
in Köln und Bonn

205 S., 15 Abb.
jetzt beim Verlag Brandt,
https://www.gutesausbonn.de/

ISBN 9783912 116076
für 24,80 €

 

universität Das Kurfürstliche Schloss zu Bonn
Von der Residenz zur Universität

in zweiter, erweiterter Auflage
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Karneval ist eine folkloristische Veranstaltungsreihe vornehmlich rheinischer Orte, die wenige Tage vor der Fastenzeit in geschlossenen Räumen, aber auch auf öffentlichen Strassen und Plätzen stattfindet. Die Fastenzeit (von Aschermittwoch bis Ostern) sollte seit der Spätantike darüber hinweg täuschen, dass alljährlich im Februar und März die im Herbst angesammelten Lebensmittelvorräte bedrohlich abnahmen. Die Bezeichnung „Karneval“, die ihren Ursprung im Lateinischen hat, bedeutet soviel wie „vor der fleischlosen Zeit“; „Fastelovend“ und „Fasteleer“ heisst soviel wie „Vorabend der Fastenzeit“.
Im Fasteleer versammeln sich in Sälen und zu Umzügen Menschen, die sich gerne verkleiden; sie singen ausgelassen fröhliche Lieder,
die die Liebe, die Nachbarschaft oder die Heimat zum Thema haben. Sie nennen sich Jecke: sovielwie Närrische. Dabei machen sie sich auch über die Obrigkeit lustig; so parodieren und verhöhnen sie in Verkleidung und Benehmen das (preussische) Militär. Sie nehmen dabei alkoholische Getränke – Wein, Bier, Sekt oder Schnaps – zu sich. Der Prinz – und eventuell die Prinzessin, in Köln zusätzlich der Bauer und die Jungfrau – ist das zeitweilige Oberhaupt der Narren. Ihr Narrenruf ist „Alaaf!“ im Dreieck Köln-Aachen-Neuwied, „Helau!“ am Niederrhein und in Mainz und Umgebung. Die Wirtschaft rechnet an Karneval 2026 bundesweit mit Einnahmen von rund zwei Milliarden Euro (Institut der deutschen Wirtschaft), mit 850 Millionen Euro Umsatz allein in Köln.
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