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Seit dem Frieden von Lunéville 1801 gehört das linke Rheinufer offiziell zu Frankreich. Folglich werden die jungen Männer aus dem damaligen Bonn und den Nachbargemeinden zum Kriegsdienst in der ›Grande Armée‹ eingezogen und müssen unter dem Befehl Napoleons auf den Schlachtfeldern in Deutschland, Spanien und Russland kämpfen.
176 Männer – alle Anfang 20 – werden erfasst; in Briefen an Eltern und Geschwister in Bonn beschreiben einige zunächst das Leben in der Fremde. Mindestens 22 von ihnen sind später gefallen. Von denen, die in ihre Heimat zurückkehrten, haben einige ihre Erlebnisse für die Nachwelt aufgeschrieben. Zusammen mit den Radierungen Goyas (›Los desastres de la guerra‹) ergeben sie ein erschreckendes Bild vom Soldatenleben und den Kriegsschauplätzen.
Vorträge, Lesungen, Presse
- 30.11.2017, 19 Uhr: Vortrag in der Friedrich-Spee-Akademie, Villa Pfenningsdorf, Poppelsdorfer Allee 108, Bonn
- 16:30 Uhr: Lesung beim 6. Küdinghovener Literaturnachmittag in der „Post“, Königswinterer Straße 309, Bonn-Küdinghoven
- 01.03.2018: Besprechung im General-Anzeiger Bonn
- 03.03.2018, 14 Uhr: Vortrag am „Tag der Archive“ im Lesesaal des Stadtarchivs Bonn, Berliner Platz 2, 53111 Bonn